Schulchronik 1901 - 1970

Da der Raum des ersten Schulgebäudes auf dem Marktplatz nicht mehr ausreichte, errichtete man 1901 an der Nordseite des Platzes ein neues Haus mit zwei Klassen. Dieses wurde 1910 aufgestockt, so dass vier Klassen zur Verfügung standen. Nachdem die Gemeinde gegenüber der Molkerei ein Grundstück erworben hatte, entstand die neue vierklassige Volksschule mit Nebenräumen und einer Hausmeisterwohnung im Dachgeschoß.

 

In das Schulgebäude am Marktplatz zog 1936 die Gemeindeverwaltung. 1965 wurde es abgebrochen, um einem modernen Rathaus Platz zu machen.

 

Die 1822 erbaute kleine Schule diente bis 1927 als Lehrerwohnung und Küsterei. 1936 wurde an der Clemens -August - Str. eine neue Schule gebaut. 1961 wurde sie durch einen vierklassigen Flügel mit Zwischenbau (Mehrzweckraum, Rektor-, Lehrerzimmer, Toiletten) erweitert. Diese Vergrößerung der Schule war notwendig, weil Emstek eine Mittelschule bekam, zumindest für die neu eingerichteten neunten Klassen der ganzen Gemeinde.

 

Einige der wenigen vorhandenen Aufzeichnungen:

 

1901

 

Neue Schule an der Nordseite des Marktplatzes mit zwei Klassenräumen

1910

 

Aufhebung der geistlichen Schulaufsicht - die Schulaufsicht übernimmt der Kreisschulinspektor.

Aufstockung der Schule, dadurch stehen nun 4 Klassenräume zur Verfügung.

 

1927

  

Die Gemeinde Emstek weigert sich den Lehrern das Gehalt von 100 - 200 Reichsmark anzuweisen

 

1936

  

Die Gemeinde Emstek erwarb 1936 durch Tausch ein Grundstück nahe der damaligen Molkerei H. Witte und B. Hinners. Sie baute dort eine neue vierklassige Schule, die 1961 durch einen ebenfalls vierklassigen Flügel mit modernem Zwischenbau erweitert wurde, so dass insgesamt acht Klassenräume zur Verfügung standen, die heutige Grundschule.

 

1946

 

Erste Versammlung der Lehrpersonen der Gemeinde Emstek nach dem Kriege (2. März), an der etwa 25 Lehrerinnen und Lehrer teilnahmen. Diese Konferenz, die in unregelmäßigen Abständen tagte, war bis 1972 eine ständige Einrichtung in der Gemeinde. Sie begann in der Regel um 14 Uhr mit zwei aufeinanderfolgenden Lehrproben, die anschließend besprochen wurden. In einem zweiten Teil wurden aktuelle Schulprobleme diskutiert. An dieser Konferenz nahmen auch die Geistlichen der Gemeinde teil.

 

1950

Einrichtung evangelischer Schulklassen

 

1961

 

Erweiterung der 1936 erbauten Schule um einen vierklassigen Flügel mit modernem Zwischenbau, so dass acht Klassenräume zur Verfügung standen.

Die 1882 erbaute Schule diente bis 1927 als Lehrerwohnung und Küsterei. Dann stellte die Gemeinde das Gebäude als Schwesternstation zur Verfügung, bis die Ordensschwestern 1955 in das neue Krankenhaus umzogen.

Die 1901 erbaute und 1910 aufgestockte Schule auf der Nordseite des Marktplatzes wurde 1936 Dienstgebäude und Gemeindeverwaltung.

 

1965

Abbruch dieses Gebäudes, um Platz für ein neues Rathaus zu schaffen.

 

Einige wenige Bilder der alten Schule

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